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architect: timm ohrt
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Arkaden street food đČ âą âą âą #arkaden #streetfood #odense #city #spring #evening (at Arkaden Street Food)
Arkaden in Hamburg, Northern Germany
It ain't just secrets that you're keeping... Maybe one day I can forget the past, but I'm already bleeding from the strings attached.
You promised me heaven but you gave me nothing close.
Welterbe (auf)gespĂŒrt und (er)fahren - I - Die ArkadengĂ€nge von Bologna
In den letzten Tagen habe ich einige kirchliche Welterbe besucht, wie die StĂ€tten des Heiligen Franz von Assisi oder auch die frĂŒhchristlichen Bauwerke in Ravenna. Heute steht etwas ganz und gar Weltliches auf dem Plan - die ArkadengĂ€nge von Bologna. Das kommt mir ganz gelegen, denn es regnet fast ununterbrochen. Die Arkaden von Bologna stehen seit 2021 auf der UNESCO-Welterbeliste. Das neueste Welterbe Italiens umfasst ein Ensemble von zwölf sehr unterschiedlichen ArkadengĂ€ngen und ihren umgebenden Bereichen, die seit dem 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart entstanden sind. Einige sind aus Holz, andere aus Stein oder Ziegeln sowie aus Stahlbeton gebaut und bedecken StraĂen, PlĂ€tze, Wege und Gehwege, entweder auf einer oder auf beiden Seiten einer StraĂe. AusgewĂ€hlt wurden dabei die reprĂ€sentativsten unter den insgesamt 62 Arkaden- Kilometern, ĂŒber die Bologna verfĂŒgt. Die ArkadengĂ€nge ermöglichen geschĂŒtzte Gehwege und sind erstklassige Standorte fĂŒr Handel und Restaurants. Im 20. Jahrhundert wurde es durch die Verwendung von Beton möglich, die traditionellen gewölbten Arkaden durch weitere Baumöglichkeiten zu ersetzen und es entstand dadurch eine neue architektonische Sprache. Das Arkadenensemble von Bologna spiegelt unterschiedliche Typologien, urbane und soziale Funktionen und chronologische Phasen wider. Als Privateigentum zur öffentlichen Nutzung sind die Arkaden Ausdruck und Element der urbanen IdentitĂ€t Bolognas. Es hat die ganze Nacht geregnet, dafĂŒr habe ich ein unbeschreibliches Vogelkonzert erleben dĂŒrfen. Am Morgen koche ich meinen Kaffee geschĂŒtzt unter der Regenfolie ĂŒber den HintertĂŒren, da beginne ich den Tag gleich mit meiner eigenen kleinen Arkade. Ich fahre nach Bologna, zunĂ€chst auf einem Bogen um die recht groĂe Stadt und bekomme dann nirgends einen Parkplatz. Ich werde im dichten Verkehr auf eine BergstraĂe abgedrĂ€ngt, die ist so schmal und kurvenreich, dass ich nicht umwenden kann und eine Extra-Runde drehe, bis ich wieder, zwar weit oberhalb des Zentrums, dafĂŒr aber auf einem guten Platz am Rande eines schönen Wandergebietes ankomme. Bei besserem Wetter ein echter Tipp, doch jetzt hĂ€ngen die Wolken tief ĂŒber der Landschaft.
So wandere ich also erst einmal eine ganze Strecke bergab durch die wunderschöne, wenn auch nasse, Emilia Romana. Es gibt von hier oben einen guten Blick auf die Stadt, in jedem Garten blĂŒht es und als ich unten in der Blechlawine ankomme, weiĂ ich, dass die kleine Bergwanderung der bessere Weg war. Schon vor dem eigentlichen Zentrum geht es los mit den Arkaden, die 62 km davon begleiten hier fast jede StraĂe und stehen vor den meisten HĂ€usern. Hier sind sie noch nicht ungewöhnlich, einige schöne Details, z.B. vor einer Kirche, entdecke ich trotzdem.
Unter den Arkaden wird gehandelt, gesessen und Kaffee getrunken . Bologna scheint an das angenehme Leben, besonders heute, im Trockenen, gewöhnt.
Je nÀher ich dem Zentrum komme, umso schmuckvoller werden nicht nur die GebÀude und die Arkaden, sondern auch die GeschÀfte darunter.
Selbtst der Piazza Maggiore mit der Basilika ist weithin sichtbar von Bögen umgeben.
Ich laufe weiter und halte meinen Fotoapparat nach oben, keine Decke ist wie die andere. Ich kann auch genau sehen, wie sich die StĂŒtztechnik im Laufe der Epochen verĂ€ndert hat. Die ArkadengĂ€nge nehmen kein Ende, rechts und links der StraĂen in jeder Farbe und Form. (Video)
Stuck, Verzierungen, neue sachlich gerade Decken, die FuĂböden passend dazu mit Mosaiken oder groĂen Platten, es ist alles da. Irgendwann muss ich mich dann wirklich losreiĂen, ich kann ja schlieĂlich nicht alle 62 km ablaufen. Wenn ich durch die Bögen auf die andere Seite schaue, entdecke ich an den HĂ€usern ebenso schöne Details und Schmuckelemente.
Die Stadt ist ideal fĂŒr einen Regentag wie heute, bis auf wenige Ausnahmen sind hier alle FuĂwege ĂŒberdacht, die Tische der kleinen Restaurants können einfach drauĂen stehen bleiben und in die GeschĂ€fte kommt man trockenen FuĂes.
Das einzige, was mich stört, ist der Verkehr, der sich durch die gesamte Innenstadt wÀlzt. Nicht nur, dass kein Foto ohne Autos gelingt, trotz schöner Passagen ist die Stadt sehr hektisch.
ResĂŒmee
Arkaden kennt man ja von verschiedenen RathĂ€usern oder aus historischen Stadtzentren. Aber was ich heute hier durchlaufen habe, hat mich doch ĂŒberrascht. Es gab viel mehr zu sehen und zu bestaunen, als ich mir hatte vorstellen können. Das Besondere an den Arkaden von Bologna ist, neben ihrer Menge, dass ihr System ĂŒber die Jahrhunderte betrieben, verfolgt und vervollkommnet und immer wieder mit neuem Leben erfĂŒllt wurde. Read the full article

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Der nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wieder bebaute Bereich der Holtenauer StraĂe mit fĂŒnfgeschossigen Wohnblocks und den Arkaden (zwischen Lehmberg und JungmannstraĂe) wurde in den 1950er und 1960er Jahren im Volksmund âKlagemauerâ genannt.
Grund hierfĂŒr war, dass die Mieten nach der Fertigstellung in den 1950er Jahren viel zu hoch waren und zahlreiche Mieter wegen ZahlungsrĂŒckstĂ€nden herausgeklagt wurden. Weiterhin setzten die Gewerbetreibenden in den neuentstandenen Ladenzeilen die Preise wegen der ĂŒberhöhten Mieten zu hoch an. Viele GeschĂ€fte mussten wegen Konkurses wieder schlieĂen.
http://kiel-wiki.de/Klagemauer