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The Interns, 2024

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53 deutsche Fernsehstars kritisieren die deutsche Corona-Politik. Ein berechtigtes Anliegen. Leider geht dabei so gut wie alles schief.
"Es hängt offenbar – Grüße an den Bestätigungsfehler – mit der Einstellung und dem emotionalen Zustand zusammen, ob man sich diese Videos mit dem Gedanken "Endlich sagt’s mal einer" schaut oder mit einem gewissen Ekel. In beiden Fällen ist man bereit, über gewisse Dinge hinwegzusehen. Im einen Fall nimmt man Art und Weise hin, die man als schäbig empfinden kann, im anderen Fall verschwimmt, dass der Anlass der Kritik durchaus eine Berechtigung hat, weil die Form den Inhalt disqualifiziert. Was sich jedoch nicht leugnen lässt, ist, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler sich bei den Narrativen von Verschwörungsideologen und Rechtsradikalen bedienen."
Die Abkürzung SERO stand in der DDR für das VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung, das Sekundärrohstoff-Annahmestellen und deren Weiterverteilung betrieb. Hier wurden Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich Altstoffe) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt. Im Vergleich zum Erfassungssystem für wiederverwertbare Wertstoffe in der alten Bundesrepublik erreichte das SERO-System einen wesentlich höheren Rückführungsgrad in den Wirtschaftskreislauf für diese Stoffe. . Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz betrieb, um den oft unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen. Die Aufkaufstellen wurden oft von privaten Kleinunternehmern betrieben, die relativ gut daran verdienten. Die SERO-Annahmestellen arbeiteten unter einem einheitlichen SERO-Logo, das Maskottchen war der rosafarbene Elefant Emmy. . Aufgekauft wurden unter anderem Flaschen, Gläser, Altpapier und Schrott. Haushalte warfen ihre noch verwertbaren Rohstoffe meist nicht weg, sondern brachten sie zur nächsten SERO-Annahmestelle oder überließen sie sammelnden Kindern, die sich so ein Taschengeld verdienten. . Auch die Pionierorganisation Ernst Thälmann organisierte große Altstoffsammlungen, um Geld für Hilfsaktionen zu erhalten. Zum wöchentlichen Pioniernachmittag war es eine verbreitete Aktivität, zur Altstoffsammlung auszurücken – falls vorhanden mit Handwagen. Es wurde dann von Tür zu Tür gezogen und geklingelt. (via #Wikipedia) . . #Taschenkalender #Emmy #SERO #Emmy #SEkundärROhstoffe #Recycling #Rohstoffe #Altstoffe #Altpapier #Glas #DDR #GDR #Planwirtschaft #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/CL_Jt4FpF4T/?utm_medium=tumblr
21. Dezember 2020 und eine Woche später
Das geht jetzt also vielleicht doch nicht mehr weg
Auf der Wirtschaftsseite der Süddeutschen Zeitung aus Papier sehe ich zum ersten Mal, dass Bitcoin genau wie andere Geldangelegenheiten in Form einer kleinen Grafik auftaucht:
Anlass dafür ist ein neuer Höchststand, der allerdings zwischen dem hier angegebenen 18.12. und dem Erscheinen der Zeitung am 21. schon wieder mehrmals überholt wurde.
Vielleicht wird man schon in wenigen Jahren nicht mehr nachvollziehen können, was daran bemerkenswert war. Für diesen Fall sei hier festgehalten, dass Kryptowährungen seit ihrem Auftauchen vor gut zehn Jahren in deutschsprachigen Print- und eigentlich auch Onlinemedien überwiegend als eine höchst unseriöse bis gaunerhafte Angelegenheit behandelt wurden. Es ist also immer noch ein bisschen so, als wäre da eine Grafik mit den Preisen von Überraschungseifiguren, Produktfälschungen oder Kokain zu sehen.
Ich versäume es, diese Grafik am Tag des Erscheinens gleich fürs Techniktagebuch zu fotografieren. Meine Mutter reicht die überregionale Zeitung immer am selben Tag an die Nachbarn weiter, in ihrem Haushalt gibt es also kein Archiv. Die Onlineversion der Süddeutschen müsste man, auch wenn man die Papierversion bereits abonniert hat, noch mal gesondert und ziemlich teuer abonnieren, darum kann ich dort auch nicht nachsehen.
Eine Woche später begegnen mir die Nachbarn und ich kann sie fragen, ob ich in ihrer Altpapiertonne nach der gesuchten Ausgabe graben darf. Da die Altpapiertonne seitdem mit viel Geschenkpapier und Amazon-Verpackungen gefüllt wurde, stecke ich eine halbe Stunde lang kopfüber in der Tonne, bis ich auch die alleruntersten Schichten durchwühlt und die Seite gefunden habe. (Natürlich nicht in den alleruntersten Schichten, sondern ziemlich weit oben, ich habe nur nicht damit gerechnet, dass die Ausgabe vom 21. die gesuchte ist.)
Zum Vergleich will ich die entsprechende Seite aus der Zeitung von heute fotografieren, damit man sieht, dass normalerweise auf dieser Seite keine Kryptowährungen erwähnt werden. Aber das stimmt gar nicht, es ist schon wieder so eine Grafik abgedruckt. Diesmal geht es um Ripple:
Es könnte also sein, dass auch die Bitcoin-Grafik gar nicht die erste ihrer Art ist. Aber es ist sicher die erste, die ich in dieser Zeitung gesehen habe.
Ich kündige in der Techniktagebuch-Redaktion an, dass es mit dem Aufschreiben noch so lange dauern wird, bis eine ganz normale alltägliche Wirtschaftsdatenseite zum Vergleich in der Papierzeitung erscheint. Oliver Laumann hat, wie sich jetzt herausstellt, die Süddeutsche als E-Paper abonniert und bietet an, die Vergleichsabbildung beizusteuern. Auch das ist nicht so einfach wie zunächst angenommen, denn in der E-Paper-Version der Zeitung gibt es diese Börsenseite gar nicht.
Oliver Laumann: “Anscheinend traut man Leuten, die die E-Paper-Ausgabe lesen können und wollen, auch zu, nach den aktuellen Börsendaten im Web zu suchen. Es gibt auch keine E-Paper-Todesanzeigen, höre ich gerade. (...) Ah, nein, es gibt verwirrenderweise noch eine andere elektronische Variante der Süddeutschen, die sozusagen ein eins-zu-eins-Abbild der Papier-Version ist, und da gibt es Todesanzeigen und Börsendaten. Ich blicke da nicht durch, merke ich gerade.”
Dank Oliver und dieser zweiten digitalen Version der Süddeutschen Zeitung bekomme ich die gewünschten Vergleichsansichten eines normalen Tages, nämlich des 23.12.2020:
Dieser Streifen mit kleinen Grafiken zieht sich über die ganze Doppelseite. Er enthält DAX-30, M-DAX, S-DAX, Dow Jones, Euro-Stoxx 50, 10-jährige Bundesanleihen, Euro in Dollar, Gold und Öl.
Außerdem gibt es eine vierspaltige Tabelle, in der Kryptowährungen ebenfalls keine Rolle spielen:
Ist ja auch klar, schließlich handelt es sich dabei nicht um Bundespapiere, Genussscheine, Unternehmens- oder Staatsanleihen, Wechselkurse eines Landes oder Rohstoffe, und schon gar nicht um Münzen oder Barren. Wenn man in dieser Tabelle Kryptowährungen erwähnen wollte, bräuchten sie eine eigene Rubrik, und dafür findet man es in der Redaktion sicher noch zu früh.
Update: Einen Tag später geht es auf der Wirtschaftsseite schon wieder um Bitcoin, in Form eines von Bloomberg zugekauften Artikels.
(Kathrin Passig)
Kim Jong-un war vom Jugendgericht zu 120 Sozialstunden Altpapierrecycling verurteilt worden. Das konnte man der Weltöffentlich natürlich so nicht sagen. Die war wochenlang im Glauben, Kim habe sich Corona gefangen und sei gestorben. Aber jetzt ist er wieder da, nicht nur quicklebendig, sondern auch, wie das nach der Erfahrung sozialen Engagements oft der Fall ist, moralisch geläutert.

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Altpapier
Schmeckt ja gar nicht mal so gut 😶
http://1jux.net/745833?l=0&t=1
#vegane #glutenfreie #Kekse #Altpapier #dieserMoment #Jodel
what remains of vienna design week [gerstnerstraße].