Damit sind erst einmal "nur" Milliarden US Dollar gemeint, wenn inzwischen fast tĂ€glich 1-2 Starlink Satelliten von Elon Musks Starlink System in der AtmosphĂ€re verglĂŒhen. Aber die Anzahl wird weiter steigen, denn von den 10.000 Starlink-Satelliten in einem niedrigen Erdorbit (LEO) sind nur noch 8500 funktionstĂŒchtig. So werden bald tĂ€glich 5 zum VerglĂŒhen in die AtmosphĂ€re gesteuert.
Da die GerĂ€te im Durchschnitt alle fĂŒnf Jahre ersetzt werden mĂŒssen, werden wohl weitere 30.000 Satelliten in den Orbit geschossen. Dazu kommen unplanmĂ€Ăige AusfĂ€lle durch SonnenstĂŒrme, die auch zu Kollisionen untereinander fĂŒhren. Die TrĂŒmmerteile erhöhen dann wieder die Wahrscheinlichkeit fĂŒr Kollisionen. Wie die Menschheit aus diesem Desaster heraus kommen will, ist noch völlig ungeklĂ€rt. UnverstĂ€ndlich bleibt, warum "die Menschheit" so eine Verschmutzung des erdnahen Weltraums auch noch Privatpersonen ĂŒberlĂ€Ăt. Hinzu kommt noch eine richtige Umweltverschmutzung, denn eine US-amerikanische Modellstudie schĂ€tzt, dass bis 2040 bei den derzeitigen AusbauplĂ€nen jĂ€hrlich bis zu 10.000 Tonnen Aluminiumoxid freigesetzt werden könnten. Das ist genug, um die oberste AtmosphĂ€renschicht (MesosphĂ€re/ThermosphĂ€re) um etwa 1,5 Grad zu erwĂ€rmen und möglicherweise chemische Prozesse der Ozonschicht zu verĂ€ndern, schreibt PC-Welt im verlinkten Artikel.